Fallstudie
GERO GmbH & Co. KG
Systemhauswechsel, Microsoft 365 im laufenden Betrieb und ein eigenes Dashboard statt Power BI – wie ein Präzisionsdrehteile-Hersteller mit 220 Mitarbeitern seine IT neu aufgestellt hat.
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Neues Systemhaus, neue Basis –
und die Auswertungen
wieder im eigenen Haus
und die Auswertungen
wieder im eigenen Haus
Die GERO GmbH & Co. KG aus Bubsheim fertigt mit rund 220 Mitarbeitern an zwei Standorten über 70 Millionen Präzisionsdrehteile im Jahr – für Luftfahrt, Medizintechnik, Mobilität und Elektronik. 2024 suchte das Unternehmen ein neues IT-Systemhaus. Seitdem betreuen wir die komplette IT: Als erstes Schlüsselprojekt haben wir die Umstellung auf Microsoft 365 vollständig durchgezogen, danach Server, Backup und Firewall modernisiert. Die Auswertungen liefen bisher über extern gebaute Power-BI-Boards – heute laufen sie in einem eigenen Dashboard, das GERO mit KI-Unterstützung selbst weiterentwickelt.
220
Mitarbeiter
2
Fertigungsstandorte
70 Mio.
Präzisionsdrehteile pro Jahr
140
Postfächer im laufenden Betrieb migriert
30
Power-BI-Lizenzen eingespart
AusgangslageGewachsene IT, Auswertungen in fremder Hand
2024 stand GERO vor einem Systemhauswechsel. Die IT-Landschaft war über Jahre gewachsen: mehrere Server unter Hyper-V und VMware, teils noch mit Windows Server 2016, das ERP-System, Dokumentenmanagement, QM-Software und die Messtechnik im Produktionsnetz. Microsoft 365 war noch nicht eingeführt, die Postfächer lagen auf einem eigenen Exchange-Server.
Die betriebswirtschaftlichen Auswertungen – Qualitätskennzahlen, Leitstand, Ausschuss, Energieverbrauch – liefen über Power-BI-Boards, die ein externer Dienstleister aufgebaut hatte. Jede Anpassung ging über diesen Dienstleister, und 30 Power-BI-Lizenzen liefen als Fixkosten weiter.
Die betriebswirtschaftlichen Auswertungen – Qualitätskennzahlen, Leitstand, Ausschuss, Energieverbrauch – liefen über Power-BI-Boards, die ein externer Dienstleister aufgebaut hatte. Jede Anpassung ging über diesen Dienstleister, und 30 Power-BI-Lizenzen liefen als Fixkosten weiter.
Was wir gemacht haben
Drei Etappen in gut zwei Jahren – jede mit klarem Ergebnis, bevor die nächste begann.
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Systemhauswechsel und Microsoft 365 (2024)Bestandsaufnahme, Übernahme von Dokumentation und Zugängen, Onboarding aller Server und Arbeitsplätze in unser Monitoring. Als erstes Schlüsselprojekt haben wir den Exchange-Server abgelöst und rund 140 Postfächer nach Microsoft 365 migriert – im laufenden Betrieb, ohne Unterbrechung für die Mitarbeiter. Teams, SharePoint und OneDrive kamen mit, die Lizenzen wurden bereinigt.
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Infrastruktur und Sicherheit (2025–2026)Veeam-Backup mit täglicher Prüfung durch unsere Techniker. Sophos-Firewall mit Netztrennung per VLAN für ERP, Techniknetz und Produktion, Zwei-Faktor-Anmeldung für externe Zugriffe. SQL-Server-Umzüge mit Wartungsplänen, E-Mail-Archivierung, Passwort-Management und NAS aktuell gehalten; die verbliebenen Windows-Server-2016-Systeme werden schrittweise abgelöst. Dazu Telefonie und Domain umgestellt – und ein fester Vor-Ort-Tag pro Woche.
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Vom Power-BI-Board zum eigenen Dashboard (2026)Wir haben den Baustein gesetzt: eine Dashboard-Anwendung, KI-gestützt entwickelt, an die wir sämtliche Datenquellen angebunden haben – ERP, Data-Warehouse, Energiemesssystem und weitere Datenbanken. Zugriff ausschließlich lesend über eigene, dokumentierte Service-Konten; die Produktivsysteme bleiben unangetastet. Von außen ist das Dashboard als Mobile-App erreichbar, abgesichert über Firewall und 2FA.
Auswertungen in eigener Hand
Auf dieser Basis hat GERO die bestehenden Power-BI-Boards Stück für Stück ins eigene Dashboard übernommen: Qualitäts-Board, Leitstand, Ausschuss-Auswertungen, Bemusterungs-Tracking und ein Stromverbrauchs-Cockpit. Entwickelt wird heute hauptsächlich von Geschäftsführer Tobias Hornik und seinen Mitarbeitern selbst – wir liefern Anbindungen, Infrastruktur und Sicherheit.
Genau so verstehen wir KI im Mittelstand: Wir bauen das Fundament und binden die Systeme an, das Unternehmen behält das Wissen und die Kontrolle. Niemand ist auf einen Dienstleister angewiesen, um eine Kennzahl zu ändern.
Genau so verstehen wir KI im Mittelstand: Wir bauen das Fundament und binden die Systeme an, das Unternehmen behält das Wissen und die Kontrolle. Niemand ist auf einen Dienstleister angewiesen, um eine Kennzahl zu ändern.
Das Ergebnis
- Ein Ansprechpartner für die gesamte IT – Betrieb, Backup und Sicherheit als Managed Service mit täglicher Backup-Kontrolle
- Microsoft 365 vollständig eingeführt: rund 140 Postfächer migriert, ohne Unterbrechung im Tagesgeschäft
- Auswertungen im eigenen Haus: Änderungen ohne Dienstleister-Ticket
- 30 Power-BI-Lizenzen eingespart – laufende Kosten entfallen
- Know-how bleibt bei GERO: Das Unternehmen entwickelt seine Lösungen selbst weiter
„Leopold Netzwerke hat unsere IT-Landschaft von Grund auf modernisiert – und uns dabei geholfen, KI für unser Unternehmen wirklich nutzbar zu machen. Kurze Wege, schnelle Reaktion: Auf das Team ist Verlass.“
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