Sophos Gold Partner – und was das für Ihre Firewall bedeutet

Sophos hat uns als Gold Partner eingestuft. Das ist kein Etikett, das man sich bestellt, sondern das Ergebnis aus zertifizierten Technikern, betreuten Installationen und Umsatz mit Sophos-Lösungen. Was Sie davon haben – und warum das Timing gerade für Betriebe mit einer älteren Sophos-Firewall wichtig ist – lesen Sie hier.
Was „Gold Partner“ bedeutet
Sophos stuft seine Partner in fünf Stufen ein: Authorized, Silver, Gold, Platinum und Titanium. Der Gold-Status setzt voraus, dass ein Systemhaus nachweislich Erfahrung mit dem Sophos-Portfolio hat und sein Team regelmäßig schult und zertifiziert. Bei uns ist jeder Techniker Sophos-zertifiziert – nicht einer, der „den Sophos macht“, sondern das ganze Team. Wer bei uns anruft, spricht mit jemandem, der die Firewall auch selbst konfiguriert.
Für Sie als Kunde heißt das konkret: direkter Zugang zum Sophos-Partnersupport, wenn es einmal tiefer ins System geht, aktuelle Produktinformationen aus erster Hand statt aus dem Prospekt, und ein Team, das die Lösungen nicht nur verkauft, sondern seit Jahren bei Kunden vor Ort betreibt. Als Sophos Gold Partner in Zimmern ob Rottweil betreuen wir Unternehmen rund um Rottweil, Villingen-Schwenningen, Tuttlingen, Schramberg und im Schwarzwald-Baar-Kreis.
Wichtig: Sophos SG/UTM ist abgekündigt
Viele Betriebe im Mittelstand setzen seit Jahren auf eine Sophos-UTM-Firewall der SG-Serie – zuverlässig, unauffällig, oft seit der Anschaffung kaum angefasst. Genau das wird jetzt zum Problem: Die Sophos UTM (SG) hat am 30. Juni 2026 ihr offizielles End of Life erreicht. Kunden mit einer darüber hinaus gültigen Lizenz werden noch bis längstens 31. Dezember 2026 unterstützt. Danach endet der Support vollständig, und die Schutzwirkung nimmt zunehmend ab – neue Schwachstellen werden dann nicht mehr geschlossen.
Eine Firewall, die keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, ist keine Firewall, sondern ein bekanntes Einfallstor. Wer heute noch eine SG-Box am Netzübergang stehen hat, sollte die Migration jetzt verbindlich planen – nicht erst, wenn die Cyber-Versicherung nachfragt oder etwas passiert ist.
So läuft die Migration auf eine Sophos XGS
Der Nachfolger ist die Sophos Firewall der XGS-Serie mit dem aktuellen Betriebssystem SFOS. Die Umstellung ist kein Tausch „Kiste raus, Kiste rein“ – das bestehende Regelwerk lässt sich nicht einfach kopieren. Deshalb gehen wir so vor:
- Bestandsaufnahme: Welche Regeln, VPN-Zugänge und Ausnahmen werden wirklich noch gebraucht? Über die Jahre sammelt sich viel an, das niemand mehr braucht.
- Dimensionierung: Die passende XGS für Ihren Standort – abhängig von Bandbreite, Nutzerzahl und Diensten wie Web- und E-Mail-Schutz.
- Netztrennung gleich mitdenken: Büro, Produktion, Kassen, Gäste-WLAN – getrennte Netze per VLAN gehören heute zum Standard und lassen sich beim Wechsel am einfachsten einführen.
- Umstellung im laufenden Betrieb: Neue Firewall parallel aufbauen, testen, dann zu einem abgestimmten Zeitpunkt umschalten – ohne dass Ihr Team davon etwas merkt.
- Betrieb danach: Updates, Regelpflege und Überwachung übernehmen wir auf Wunsch dauerhaft als Teil unseres Managed Service.
So sieht das in der Praxis aus
Bei einer Familienbäckerei haben wir im Sommer 2026 die bisherige Firewall durch eine Sophos XGS mit Xstream Protection ersetzt – im laufenden Betrieb, die Backstube lief weiter. Bei einem Automatisierungsspezialisten kam die XGS im Frühjahr 2024 als Teil eines kompletten Systemhauswechsels. Und bei einem Präzisionsdrehteile-Hersteller mit 220 Mitarbeitern sorgt die Sophos-Firewall heute für sauber getrennte Netze zwischen Produktion und Verwaltung. Drei Betriebe, drei unterschiedliche Anforderungen – aber immer derselbe Anspruch: Die Firewall wird nicht nur installiert, sondern betrieben. Die ausführlichen Berichte finden Sie in unseren Fallstudien.
Jetzt Firewall prüfen lassen
Sie wissen nicht genau, welches Modell bei Ihnen läuft oder ob es betroffen ist? Ein Blick auf das Gerät oder in die Verwaltungsoberfläche genügt – oder Sie fragen einfach uns. Mehr zu unseren Sophos-Firewall-Lösungen.
Wir prüfen Modell, Lizenzstatus und Migrationsbedarf und entwickeln einen sicheren Wechselplan.
Häufige Fragen zum Thema
Ist eine Sophos SG/UTM nach dem 30. Juni 2026 noch sicher?
Kunden mit einer über den 30. Juni 2026 hinaus gültigen Lizenz erhalten noch bis längstens 31. Dezember 2026 Support und Updates. Danach werden neu bekannte Schwachstellen nicht mehr geschlossen – die Schutzwirkung nimmt ab, ohne dass die Firewall das anzeigt. Die Migration sollte deshalb jetzt geplant und noch vor Jahresende abgeschlossen werden.
Kann die SG-Konfiguration automatisch auf XGS übernommen werden?
Nicht 1:1. Die XGS läuft mit dem Betriebssystem SFOS, das anders aufgebaut ist als die UTM. Sophos stellt ein Migrationswerkzeug bereit, das Netzwerkobjekte und Teile des Regelwerks überträgt – das Ergebnis muss aber geprüft und nachgearbeitet werden. VPN-Zugänge, Web-Filter und Ausnahmen bauen wir gezielt neu auf und nehmen dabei gleich mit, was über die Jahre überflüssig geworden ist.
Wie lange dauert eine Firewall-Migration?
Bei einem typischen Mittelstandsstandort rechnen wir mit wenigen Tagen für Bestandsaufnahme, Aufbau und Test der neuen Firewall. Die eigentliche Umschaltung dauert meist nur wenige Stunden und findet zu einem abgestimmten Zeitpunkt außerhalb der Kernarbeitszeit statt. Mehrere Standorte oder viele VPN-Verbindungen verlängern die Vorbereitung entsprechend.
Was passiert mit einer noch laufenden Sophos-Lizenz?
Die UTM-Lizenz gilt bis zu ihrem Laufzeitende, wird aber längstens bis 31. Dezember 2026 unterstützt. Für die XGS wird eine eigene Lizenz benötigt (in der Regel Xstream Protection). Wir prüfen Restlaufzeit und die jeweils aktuellen Umstiegskonditionen von Sophos, damit Sie nicht doppelt bezahlen.
Welche XGS-Firewall passt zu unserem Unternehmen?
Das hängt von Internetbandbreite, Nutzerzahl, Standorten und VPN-Verbindungen sowie den aktivierten Schutzfunktionen ab – TLS-Inspection und IPS brauchen deutlich mehr Leistung als reines Routing. Für kleine Standorte reichen oft die Desktop-Modelle der XGS-Serie, wachsende Betriebe mit mehreren Netzen und Standorten sind mit den größeren Rack-Modellen richtig. Wir dimensionieren die Firewall anhand Ihrer tatsächlichen Auslastung, nicht nach Datenblatt.